Ausbildung im Beruf Elektriker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Anforderungen:

  • guter Realschulabschluss
  • gute EDV-Anwenderkenntnisse
  • technisches Verständnis
  • Höhentauglichkeit
  • Motivation und Interesse für den Beruf

Handwerkliche Begabung und gute Umgangsformen werden erwartet.

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre im dualen System. Berufsschulausbildung im Beruflichen Schulungszentrum Döbeln.

Interessiert? Dann schicken Sie uns bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen!

Ein Betriebspraktikum für Schüler zum Kennenlernen des Berufes ist bei uns möglich


Berufsbeschreibung Elektroniker allgemein:

Zu den grundlegenden Ausbildungsinhalten, die unabhängig der späteren Fachrichtung unterrichtet werden, gehören das Festlegen von Stromkreisen und Schutzmaßnahmen, das Planen und Durchführen von Wartungen und Inspektionen, die Dokumentation dieser Prüfmaßnahmen sowie die Planung von benötigten Arbeitszeiträumen und die benötigten Arbeitsschritte. Außerdem enthält die Lehre zum Elektroniker noch Terminplanung, Sicherheitsbelehrungen von Kunden sowie das Auswerten von Dokumentationen. Vor allem, weil diese Dokumentationen auch auf Englisch vorliegen können, ist die Beherrschung dieser Fremdsprache vorteilhaft. Wählt man im 3. Jahr der Ausbildung die Fachrichtungen Automatisierungstechnik oder Energie- und Gebäudetechnik, so bleibt man in einem Handwerksberuf und legt dementsprechend die Prüfung vor der Handwerkskammer ab.

Für die Fachrichtung Automatisierungstechnik sollte man gute Vorkenntnisse in den Bereichen Technik, Mathematik, Physik und Englisch haben und außerdem über Datenverarbeitungskenntnisse verfügen. Die Schwerpunkte dieser Fachrichtung sind das Analysieren von Steuerungen, Installation von Sensorik oder Prozessorik sowie das Auswählen geeigneter Hard- und Software und das Installieren von Benutzeroberflächen. Die Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik beinhaltet unter anderem Fachwissen über die Installation von Bussystemen, Anlagenermittlung beim Kunden, Installation verschiedener Kommunikationsanlagen oder auch das Durchführen spezieller Wartungsarbeiten. Der Fachbereich der Information- und Telekommunikationstechnik wird ebenfalls von der Handwerkskammer geprüft.

Hier werden in der Ausbildung alle Kenntnisse vermittelt, die man benötigt, um Anlagen der Information- und Kommunikationstechnik zu entwickeln, zu installieren und in Betrieb zu nehmen, Störungen zu analysieren und zu beheben, außerdem gehört die Kundenberatung zum Aufgabenfeld. Im Zuge dieser Fachausbildung erwirbt der Auszubildende Kenntnisse im Messen von Übertragungsraten und der Leistungsfähigkeit verschiedener Anlagen und erwirbt Erfahrung in der Datenanalyse. Nach der Berufsausbildung zum Elektroniker ist es möglich, im Kundendienst, dem Vertrieb oder auch der Herstellung zu arbeiten. Wie in vielen Handwerksberufen auch, ist das Ablegen einer Meisterprüfung nach speziellen Schulungen möglich.

Die Ausbildung erfolgt bei uns vorwiegend auf den umliegenden Baustellen oder in der eigenen Werkstatt. Die Berufsausbildung findet in Zusammenarbeit mit dem Beruflichen Schulzentrum Döbeln auf Basis der dualen Ausbildung statt. Das heißt: theoretische und praktische Ausbildung im Wechsel. Derzeit wird die schulische Ausbildung als Blockunterricht angeboten, also 14 Tage Schule, 14 Tage Arbeiten im Betrieb im Wechsel. Zusätzlich wird eine überbetriebliche Ausbildung in Borsdorf (bei Leipzig) stattfinden. Diese überbetriebliche Ausbildung umfasst mehrere Lehrgänge mit speziellen Themen wie z.B. Antennentechnik, Datentechnik, …

Nach ca. der Hälfte der Ausbildung ist eine Zwischenprüfung abzulegen, welche auch in die Wertung der Gesellenprüfung mit einfließt. Am Ende der Lehrausbildung muss die Gesellenprüfung abgelegt werden. Nach erfolgreichem Abschluss erfolgt die Übergabe des Gesellenbriefes in einer Feierstunde der Handwerkskammer.

Nach der Gesellenprüfung besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zum Meister. Diese Ausbildung ist berufsbegleitend oder als Vollzeitausbildung möglich.